Lasergenerieren von Kunststoffen

Quelle: EOS
Sie benötigen einen Prototypen mit hochkomplexen Strukturen und, wenn es geht, schneller als bisher?
Auch wir am LZN können nicht zaubern, aber durch Lasergenerieren von Kunststoffen sind wir schon recht nahe dran.
Das Lasergenerieren von Kunststoffen zählt zu den Rapid Technologien. Charakteristischerweise wird dabei ein Bauteil schichtweise, direkt aus einem CAD-Datensatz, gefertigt. Auf diese Weise lassen sich sehr schnell geometrisch besonders anspruchsvolle Bauteile fertigen.
Das Grundprinzip des Lasergenerierens ist die schichtweise Verfestigung von Kunststoffpulvern mittels Laserstrahlung zum Aufbau räumlicher Bauteile. Dabei wird das Pulver gleichmäßig und in vordefinierter Schichtdicke aufgebracht und durch die Laserbelichtung verfestigt. Der Laser fährt dabei genau die, in der CAD-Bauteildatei definierten, Konturen ab. Das Kunststoffpulver wird aufgeschmolzen, wodurch nur an den gewünschten Stellen eine feste Verbindung entsteht. Nach der Belichtung wird die Bauteilplattform um die Pulverschichtdicke abgesenkt und nach Aufbringen einer neuen Pulverschicht beginnt der Belichtungsprozess erneut. Dieser Prozess wiederholt sich bis zur endgültigen Gestalt des Bauteils.
In der industriellen Praxis wird dieses Verfahren vielfältig angewendet. Am LZN verfügen wir im LKF SynLAS über eine EOS P390, die wir für Forschungsprojekte, den Prototypenbau und die Kleinserienfertigung sowie die Realisierung innovativer Bauteilkonzepte einsetzen.











